Sonnige Kulturlandschaft im Schatten der bekannten Schutzgebiete

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Sonnige Kulturlandschaft im Schatten der bekannten Schutzgebiete

Artenreichtum auf einer Magerwiese

Artenvielfalt

Georg Amann

Datum/Zeit
19/05/2018
14:00 - 17:00
Veranstaltungsort
Schlins Pfarrkirche

Von Schlins über die Gurtgasse nach Schnifis und Röns

Unter der fachkundigen Leitung von Georg Amann haben Sie die Möglichkeit bei der Exkursion am 19. Mai 2018 eine reichhaltige Kulturlandschaft auf der Sonnseite des Walgau zu erkunden:

Eingebettet in sanfte eiszeitliche Geländeformen liegt die Kulturlandschaft an den sonnigen Walgauhängen im Raum Schlins, Schnifis und Röns. Abseits ausgewiesener Schutzgebiete bietet diese Landschaft eine bemerkenswerte Vielfalt von Lebensräumen. Die Reste unserer traditionellen Kulturlandschaft werden unsere wichtigsten Stationen sein: Obstwiesen am Dorfrand, Magerwiesen als kleine bunte Inseln der Blumen- und Insektenvielfalt, nasse Riedwiesen als Hot Spot gefährdeter Arten, landschaftsprägende Feldbäume und Hecken mit Nistmöglichkeiten für Neuntöter und andere Vögel, der von Schwarzerlen gesäumte Wiesenbach mit seiner Unterwasserwelt und unerwarteten Bewohnern. Die Wanderung führt entlang des attraktiven Bienenlehrpfades des Bienenzuchtvereins im Jagdbergischen von Schlins über die Gurtgasse nach Schnifis und von hier am Wanderweg über das Ried Kaltenbrunnen nach Röns.

Für die Exkursion sind ca. 3 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. Der Schwierigkeitsgrad der Exkursionsstrecke ist leicht, ohne besondere Anforderungen.

Eingeladen sind alle, die die Vielfalt der Natur in Vorarlberg und unsere besonderen Naturschätze näher kennenlernen möchten!

Georg Amann, geb. 1965 in Bludenz, hat in Innsbruck Biologie und Erdwissenschaften studiert. Als selbständiger Biologe ist er schon viele Jahre im Naturschutz im Land Vorarlberg tätig. Vegetationskartierungen, Biotopkartierungen, Managementpläne und naturschutzfachliche Grundlagenerhebungen bilden das berufliche Hauptaufgabengebiet. Ein besonderes Interesse gilt der Vogelkunde, für die er schon seit seiner Jugend Begeisterung zeigte. Als Erweiterung sind später die Fledermäuse dazugekommen, wo das Interesse besonders den Ultraschallrufen gilt. Auch eine weitere kryptische Organismengruppe sind in den Fokus gerückt: die unscheinbare Welt der Moose. Mit der Mithilfe bei Biotoppflege – Maßnahmen will Georg Amann auch einen praktischen Beitrag zu Naturschutzmaßnahmen leisten.

 

Vielfalt entlang der Gurtgasse

Vielfalt entlang der Gurtgasse